John Parsons

John ParsonsJohn Parsons, das „Wunder von Wales“ – weil 1954 geboren, ist nach seinem Band-Eintritt Ende 2007 fester Bestandteil der beeindruckenden HÖHNER-Bühnenpräsenz. Sein sensationelles Gitarrenspiel kommt allerdings nicht von ungefähr.

Der 14-jährige John beschloss nämlich im heimatlichen Südwales so gut wie Eric Clapton zu werden, da sein fußballerisches Talent nicht ganz dazu reichte wie „Pele“ zu sein. Die Beatles, Cream, Jimi Hendrix, Led Zeppelin sowie die Großen der Motown-Ära zählte Parsons schon im Kindesalter zu seinen Lieblingsmusikern, was unweigerlich dazu führte, dass er sein Gitarrenstudium am „Leeds College of Music“ erfolgreich voran trieb .
Von Südwales in die Kölner Südstadt kam John im Jahre 1977 und gründete hier die Band „Santiago“. Mit spanischen und lateinamerikanischen Musikern präsentierte er fortan eine gitarrenlastige Mischung aus Rockmusik und Latino-Folk. Mit Santiago gewann Parsons dann im Jahre 1979 den Preis der Deutschen Musik als „Beste New Age Band“. Auf einer Tournee mit „Klaus Doldingers Passport“, und Studioproduktionen mit den „Hollies“ und den „Searchers“ glänzte John als Solist. Doch damit nicht genug, denn auch als Songwriter und Produzent der Band Acoustic Alchemy war er sehr erfolgreich und wurde für den Grammy nominiert.

1990, als er von Köln nach Spanien zog, avancierte John Parsons dann zu mehr als nur einem Teil der spanischen Musikszene, denn mit fast allen Größen der dortigen Musikszene komponierte, tourte und produzierte er in diesen Jahren zahllose Songs, die in schöner Regelmäßigkeit zu Hits im gesamten spanisch-sprachigen Raum wurden. Insbesondere eine CD-Produktion mit „Miguel Rios“ im Jahre 2004 krönte seine dortigen Leistungen durch den Gewinn des „Spanish Music Award“ für das beste Rock-Album.

So manche Kölner Plattensammlung beinhaltet „Parsons Klänge“, die als Erinnerungen an den sonnigen Süden so archiviert wurden.
Seine Rückkehr in das pulsierende „Kölle am Rhing“ wurde ihm durch seine dreizehnjährige Domstadt-Erfahrung erleichtert und auch dadurch, dass er ja schon 1980 auf dem HÖHNER-Album „Clown“, 1987 auf „Für Dich“ und schließlich 1994 bei der Produktion „Wartesaal“ als Gastmusiker in die Saiten griff.

Nur allzu verständlich, dass John sich nahtlos ins Bandgefüge eingebracht hat, und zudem die HÖHNER, als Band die keine Grenzen akzeptiert, auf ihrem Weg zu grenzenlos musikalischen Abenteuern bestens unterstützt.

John und die Nachwuchsförderung
Seine Nachwuchsförderung bezieht sich selbstredend auf die Ausbildung junger Talente im „Spiel mit den Saiten“. John war sowohl in England, Spanien als auch in Köln jederzeit zur Stelle, wenn es galt den Nachwuchs zu unterstützen. Bis hin zu professionellen Produktionen ist John stets zur Stelle, und so ist es nicht verwunderlich, dass er bei den Produktionen des „Wilmas Pänz“-Album als Erster zur Gitarre griff. Eine „Gitarrenschule“ wäre hier die logische Konsequenz und steht auch schon fest in der Agenda des John Parsons.

Zu den anderen Bandprofilen

Zu Henning Krautmacher

Zu Hannes Schöner

Zu Jens Streifling

Zu Micki Schläger

Zu Wolf Simon