Jens Streifling

Jens StreiflingJens Streifling wurde im „Wembley-Tor“-Jahr 1966 geboren und kam 2003 von BAP zu den Höhnern. Seine unglaubliche Fülle an musikalischem Können hat sich das „Junior-Hohn“ von Kindesbeinen an erarbeitet. Das Multitalent spielt, lt. eigenen Aussagen, „Mandoline, Saxophon, Gitarre, Harp und alles Mögliche“.

„Vun nix kütt nix“, sagte sich Jens im sächsischen Borna und wuchs, als Sohn einer Musiklehrerin, nahe Leipzig auf. Jens war fünf Jahre lang im „Jugend-Blasorchester des volkseigenen Betriebes Braunkohleveredelung Espenhain“ und wurde mit 16 Jahren als „hochbegabt“ eingestuft. Die staatlich-musikalischen Förderer „beförderten“ ihn zur Ausbildung an die „Musikschule Hanns Eisler“, um Jens anschließend zum Eintritt als Klarinettist ins „Orchester des Ministeriums des Inneren“ weiter zu „befördern“. Doch der junge Streifling sah das etwas anders, denn die Aussicht auf uniformiertes Musizieren schien ihm nicht „förderungswürdig“ zu sein.

Lieber gründete er seine erste Band „P16“ und gewann den wichtigsten Nach-wuchswettbewerb der damaligen DDR. Mit dem gleichnamigen Titel standen Jens und seine Band dann mehrere Wochen auf Platz Eins der Charts im Jugendsender „DT-64“. Der immer noch „junge Jens“ wurde zu einer bekannten Größe in der ostdeutschen Musikszene. Sein erfolgreiches Wirken in den Top-Bands brachte ihm zwar Vorteile, trübten aber nicht seinen kritischen Blick auf vorhandene „Fehler im System“ und so kehrte er der DDR den Rücken in Richtung Köln.

Kaum angekommen trieb ihn sein erstes Engagement gleich in die Ferne nach Montreal, wo er in Lederhosen auf der Bühne des „Old Munich“ süddeutsches Kulturgut zum Besten gab. Gemäß dem sächsischen „Vun nix kütt nix“ bewies er auch bei der bajuwarischen Rundum-Bespaßung seine Vielseitigkeit. Seiner Ablehnung gegen uniformiertes Musizierens folgte er und kehrte nach Köln zurück. Nach mehreren Produktionen als Theatermusiker wurde er mit der Kölner Band „Viva la Diva“ erstmals im Schatten des Domes erfolgreich. Beim einzigartigen „Arsch Huh-Konzert“ auf dem Kölner Chlodwigplatz, vor über 100.000 Menschen, machte Jens dann auch die hiesige Musikszene auf sich aufmerksam und Wolfgang Niedecken holte ihn dann als Gitarrist zu BAP. Nach seinem BAP-Ausstieg anno 2003 veröffentlichte Jens im Frühjahr des Jahres die CD „Hurricane“, als sein erstes Solo-Projekt. Ebenso prägten ihn in dieser Zeit auch die Zusammenarbeit mit Guildo Horn und die Tour mit der Live-Legende Udo Lindenberg.

Dem „Lockruf“ der HÖHNER folgte das „Streifenhörnchen“ im September 2003, wo er sein Können sowie seine Professionalität bis zum heutigen Tage in die Waagschale legt und dem HÖHNER-Sound seinen Stempel aufdrückt.

Jens und die Nachwuchsförderung

In diesem Bereich arbeitet Jens mit den „Kölschen Bengels“ und auch sehr intensiv an den Produktionen der ambitionierten Kölner Mundartband „Hanak“. Hierbei unterstützt er die fünf jungen Musiker mit eigenen Kompositionen, ausgereiften Produktionstechniken und einem gekonnten Einsatz der Instrumentierung. Der „Hanak“-Sound trägt daher schon jetzt die unverwechselbare Handschrift des Jens Streifling, was unweigerlich zu einem Erfolg führen sollte.

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